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Magnesium gehört zu jenen Mineralstoffen im Körper, die an vielen wichtigen intrazellulären Prozessen beteiligt sind. Für die Muskeln, aber auch für das Herz spielt es eine zentrale Rolle. In der Muskelzelle wirkt Magnesium als „Gegenspieler“ von Kalzium, daher kann bei einem Mangel zu viel Kalzium in den Muskel eindringen, die Folge ist eine unkontrollierte Kontraktion, also eine Verkrampfung des Muskels. Besonders kritisch ist ein Verlust in der Herzmuskelzelle, da Magnesium hier als Energiefaktor und somit Motor den Zellbetrieb fördert.

Magnesium wird über die Nahrung aufgenommen, es kommt vor allem in Nüssen, Bananen, Milch, Vollkornprodukten und Gemüse wie Grünkohl vor. Der Tagesbedarf liegt bei 300-400 mg, wobei dieser Wert durch Sport, Stress und anderen körperlichen Belastungen höher liegen kann. Erhöhte Werte treten sehr selten auf, ein Mangel ist oft eine Folge von Magen-Darm-Erkrankungen, Alkoholismus, Einnahme von bestimmten Medikamenten, Schilddrüsenstörungen sowie Durchfällen und/oder Erbrechen. Durch Sport und den damit erhöhten Flüssigkeits- bzw. Elektrolytverlust treten die typischen Mangelsymptome wie Bein- und Wadenkrämpfe auf. Zur Vorbeugung und Behandlung eignen sich die entsprechenden Magnesiumpräparate aus der Apotheke! Bei zusätzlicher Einnahme von Kalziumpräparaten empfiehlt sich einen zeitlichen Abstand von zumindest 2 Stunden einzuhalten.